Eindrücke vom Eggerhof
zwischen Kornäckern, Streuobstwiesen und innovativer Kreislaufwirtschaft

Paradies der Vielfalt
auf rund 800 m Meereshöhe
Bei der Hofführung in Unterinn am Ritten staunten alle Teilnehmer:innen darüber, was Martin Lintner in rund zehn Jahren auf seinem Hof verwirklicht hat: extensive Wiesen, Ackerflächen, Gemüsegärten und Viehzucht.
Relativ neu ist die Anlage eines schönen, weitläufigen Kastanienhains.

Der neue Baumgarten
alte Sorten und selbst gepelzte Bäume
Gravensteiner, Lederer oder Palabirnen sind drei der Bäume, die in dieser neu angelegten Streuobstwiese gedeihen. Auch eine lokale Apfelsorte mit fast schwarzen Früchten ist hier zu finden. Ebenso Marillen, Pfirsiche, Zwetschgen und Ringlos.
Wie man Bäume pelzt und in hochstämmige Form bringt - das hat Martin bei Kursen vom Sortengarten Südtirol gelernt.


Getreideanbau
und die Bedeutung von Untersaaten
Seltene Getreidesorten wie der Burgeiser Dinkel oder eine lokale Roggen-Landsorte, sowie besondere Leguminosen wie die Gelbe Erbse oder die Blaue Lupine gedeihen hier.
Durch gut abgestimmte Fruchtfolge, durch Untersaaten und Zwischenfrüchten bleibt der Boden auch ohne Düngung fruchtbar - und die Bodenlebewesen freuen sich darüber, dass hier nicht gepflügt wird.
Martin
überzeugter und innovativer Biolandwirt
Als Gastgeber der Veranstaltung hat Martin während der Hofführung von seinem System der geschlossenen Kreisläufe am Hof erzählt.
Sein Grauvieh, eine autochtone Rasse, weidet auf blumenreichen Wiesen und wird in Zukunft Schatten finden im neu gepflanzten Baumgart. Das Stroh der Äcker verwendet Martin zur Einstreu im Stall.
Die erfolgreiche Arbeit am Eggerhof wurde 2026 mit der Auszeichnung "Bioland Leitbetrieb in der Kategorie Mischbetrieb / Acker- und Gemüseanbau" gewürdigt.

